Samstag, 30. Mai 2009

Frohe Pfingsten !

Viel ist die letzte Woche nicht passiert, ausser einem kleinen Abstecher nach Frankreich und der Rest der Woche ging mit der "Tour de Suisse" weiter - also Nahverkehr und überhaupt nicht erwähneswert - wenn da nicht im Wallis plötzlich eine Herde wilder Tiere um den Volvo herumlungerten - vielleicht angelockt von der roten Lackierung ???


Von Bullen umzingelt...;-)


Bei den Nahverkehrstouren ergeben sich natürlich ausreichend Gelegenheiten für Kaffepausen, denn der Weg ist ja nicht weit. So wie hier am schönen Lac de Gruyere mit herrlicher Aussicht bei noch sonnigeren Wetter - und wieder von wilden Tierherden umgeben...!


Auch "Else" geniesst die Aussicht..!

Zum Glück eingezäunt !

Wie eine typische Schweiz-Tour aussieht kann man hier sehen..! CLICK

Jetzt wünsche ich allen Lesern schöne Pfingsten und bleibt gesund !

Montag, 25. Mai 2009

Beautiful Switzerland

Die letzten Tage fielen unter der Rubrik "Tour de Suisse" und demzufolgen war ich die Abende zuhaus und hatte etwas Zeit für so manche Spielerei, denn tagsüber lief halt manchmal die Cam "so ganz nebenbei" mit. Habe aus dem Material mal etwas zusammengeschnitten und dem ein oder anderen wird manches natürlich bekannt vorkommen. Viel Spass und weiter dran bleiben !


Mittwoch, 20. Mai 2009

Der mit dem Elch tanzt...


Name: "Sir Tinu" ! Bereits schon einige Male in diesem Blog erwähnt, verdient er eigentlich einen eigenen Post ! Jahrelang war er im Schweiz - Skandinavienverkehr unterwegs und so lernten wir uns ca 1993 auf der Nordoe-Linie kennen. In der folgenden Zeit kreuzten sich unsere Wege immer mal wieder über CB auf der Nord-Süd Achse.
Als ich Mitte 95 in die Schweiz kam, war Tinu eigentlich aus beruflicher Sicht der einzige "Eidgenosse" den ich im neuen Land kannte. Mit einigen Tipps stand er mir seinerzeit hilfreich zur Seite !

"Sir Tinu"

Wir hielten eigentlich immer unregelmässigen Kontakt, da jeder von uns ständig "on the road" war und wir auch nicht gerade nebenan wohnten. Doch bleiben so spezielle Anlässe wie z.B. seine Hochzeit oder sein Fest zum 40jährigen mir stets in Erinnerung.
Einen Kollegen in der Firma zu empfehlen ist immer, wie jeder weiss, ein zweischneidiges Schwert, doch für Tinu würde ich beide Hände ins Feuer legen. Mittlerweile ist er nun über zwei Jahre bei uns in der Firma - und wohl keiner von uns hätte gedacht, dass wir je für ein und dieselbe Firma mal fahren würden...! Tja, so spielt das Leben !

Am Montagmittag 13.30h ergab es sich, dass wir mit zwei Zügen gemütlich zur Frankfurter Messe aufbrachen. Wir planten schon den verdienten Feierabend, da Ladetermin am Dienstagmorgen um 8h vereinbart war,als um 17.30h der Monteur anrief und uns mitteilte, das unbedingt am selben Abend noch verladen werden sollte.

Mainhattan "Messeturm"

Unser Problem dabei war, dass wir schon 4 Std. Lenkzeit auf der Uhr hatten und es in 4,5 Std höllisch knapp werden konnte. (nach 4,5 Std. Lenkzeit muss eine Pause von min. 45 Min. eingelegt werden). Also, Vollgas zum Nordportal - Fahrzeit: 4.27 ! Tinu, der schon mit Digitaltacho fährt, wurde von jeder Minute nervöser und das zu recht, denn der Digitalfahrtenschreiber zeichnet exakt jede Minute auf und speichert dieses "Vergehen" einen Monat auf der Karte. Polizeitechnisch sogar bis 1 Jahr abrufbar ! So kann bei einer Kontrolle jede kleinste Überschreitung per Laptop im Nachhinein exakt abgerufen und natürlich geahndet werden, was in Ländern wie Frankreich und vorallem Spanien verdammt teuer werden kann.(nicht zu vergessen in der Schweiz selbst) :-(

Die Messe in Frankfurt ist ein einziges Chaosgebiet. Die Organisation lässt sehr zu wünschen übrig seit den Speditionen die Planung entzogen wurde und durch sogenanntes "Messe-Personal" ersetzt wurde. Die linke Hand wusste nicht was die rechte wollte !

Anyway, auf der Suche nach der zuständigen Person belief sich die Lenkzeit auf 4,40 und da war Tinu mit seiner Geduld endgültig am Ende - 45 Minuten Pause auf dem rechten Strassenrand !

"Nothalt" ;-) was sein muss, muss sein !

Während dieser Zeit kam endlich einer vom Auftraggeber an und meinte, er müsse erst mal nen Stapler organsieren. Na ja, 45 Minuten sollten dafür ja eigentlich ausreichen, oder ? Denkste - um 20h kam er endlich wieder und es konnte losgehn...Halle 4, 9 und 10 ! Mooooment !!!! Die Schichtzeit begann um 5.30h - nach Adam Riese ist dann spätestens um 20.30h Schicht im Schacht - also, sämtliche Ware musste der Staplerfahrer zusammensuchen und zu den Trailer bringen, denn bis Mitternacht konnten wir definitiv nicht noch lange hin und herfahren - und bis Mitternacht haben die Jungs dann verladen...! Um diese Uhrzeit wollten wir nun auch nicht mehr mit der S-Bahn ins Kaiserviertel, doch Hunger hatten wir dennoch. Kurzer Hand Pizza-Service kontaktiert und somit war das "Mitternachtsessen" unter dem Messeturm auch erledigt. Und dann nur noch ausschlafen....und nicht mehr mit den Elchen tanzen !

Schönen Feiertag oder wie man in Hamburg sagt: "Durstigen Vaddertag" !

Sonntag, 17. Mai 2009

Sonniges Treffen

Nach längerer Planung hat es heute endlich mit dem Treffen geklappt! Sandra und Marcel hatten mich zu Ihnen nach Winterthur eingeladen und bei herrlichen Wetter genossen wir die Köstlichkeiten draussen im Garten. Ausführlich kann man das unter sunshineferry nachlesen. Viel Glück an dieser Stelle für Euer weiteres Vorhaben und wir bleiben in Verbindung !

Gestern Abend habe ich es mal versucht.... die Betonung liegt auf Versuch... :-) Nämlich ein kleines Video "zu produzieren" - cooler Ausdruck !!! Ich entdecke an meiner Digicam immer wieder neue Spielereien und Möglichkeiten und so habe ich einigen Filmaufnahmen der letzten Tage zusammmengesetzt.

YouTube bietet musiktechnisch einige legalisierte Musiktitel zur Untermalung an, so dass die Urheberrechte geschützt bleiben. Ansehen kann / soll / darf man es natürlich auch (schliesslich eine gute Stunde Arbeit gewesen...) Im unteren Teil dieser Seite hab ich's reingestellt - und/oder unter YouTube ! Viel Spass !

Schöne Woche und gesund bleiben !

Samstag, 16. Mai 2009

Eng und schmal ist doch egal !

Manchmal verwundert einem ja nichts mehr, doch am letzten Dienstag habe ich wirklich gestaunt und gleichermassen geflucht über die tolle Architekturkunst der Strassenplaner - oder sollte man lieber "Schikanenbauer" sagen ?


Wäre ja auch zu einfach gewesen, wenn die Strasse einfach geradeaus geführt hätte...;-)

Das Ziel war ein Einfamilienhaus, welches sich in der Renovierung befand und daher "unsere" berühmten Dämmplatten bekam. Ist auch empfehlenswert, da es auf knapp 1700 Meter schon mal etwas kühler werden könnte. Der Ort hiess Gressoney da Trinite im italieneschen Aostatal und liegt am Fusse des 4500 Meter hohen Monte Rosa Gebirges. Ein Winterparadies für Skiläufer, jedoch mit einem Sattelzug mal wieder echte Herausforderung - aber eng ist bekanntlich ja schön ;-)

Der weitere Aufstieg führte über normale Passtrassen und Serpentinen und war recht gut ausgebaut. Die Adresse lautete: Baustelle, Gressoney da Trinite - ah ja..... nach telefonischer Abklärung hiess es: es wäre das letzte Haus - danach geht es eh nicht mehr weiter - das klang doch easy !

Tatsächlich: exakte Ortsangabe ! Ein Stapler lud die Paletten in kurzer Zeit ab und dann ging's wieder bergab....


Und natürlich wieder mittendurch die "Dorfschikane"...


Herzallerliebst !!!

Anschliessend ging es vom südlich von Turin gelegenen Carvour nach Barcelona. Mittwochabend wurde dann das spanische Final in Parets gefeiert. (diese Foto's lasse ich aber lieber weg)...auf jeden Fall wurde es eine lange Nacht !

Donnerstag waren 22 Tonnen Fliesen in Santa Margarida erst am Mittag ladebereit, so dass ich sozusagen ausschlafen konnte - was ich nach der vorherigen Nacht auch nötig hatte. Die restlichen 3 Tonnen brachte V8 Hampi von Castellon mit rauf, so dass ich nicht extra runter musste. (Dafür zahlte ich ihm gern den Kaffi :-)

Mit 6 Zügen starteten wir am Freitag dann vom Zoll in La Jonquera , um den Abend bei Madame Schmutz in Orchamps bei lecker Essen zu verbringen, allerdings hatte Beny etwas Pech mit dem Luftbalg am Trailer, so dass der Volvo-Notdienst noch um 23h ausrücken musste. Letztendlich haben alle heute morgen in Weil am Rhein verzollt und die letzten Meter nach Hause "abgespult"...

Ach so, in einer französischen Mautstelle passierte dann noch diese Kuriosität:

War hier die Zahlstelle zu eng oder das Auto zu breit ?

Schönes Wochenende !

Samstag, 9. Mai 2009

Merci, Jacques et Natalie !

Diese Woche glich einem Betriebsausflug, da wir mit fünf Wagen in Nules zum Fliesensammeln eingeteilt waren. Gewöhnlich ist unsere Firma mit etwa 15 Lastzügen wöchentlich in Spanien vertreten, aber das sich mehrere zeitgleich dort treffen können, ist in den letzten Monaten eher selten geworden. Daher ergab sich dieses Mal schon am Mittwochabend ein gemütliches Zusammensein in "dem" spanischen Restaurant vor Ort und dementsprechend spät ist es dann auch wieder mal geworden. Ich hatte am nächsten Tag in Santa Margarida noch zu komplettieren, so dass ich etwas früher los musste - (logisch: wer spät aufhört darf auch früher anfangen...) Hab da mal gleich ein "Beweisfoto" von der noch schlafenden Crew geknipst...;-) Nein, wollte nur den Sonnenaufgang festhalten, Männer - und auch Frauen, denn Käpt'n Pauli hatte die Woche seine Sandra mit dabei, Bertl seinen Sohnemann Philipp und V8 Hampi und Tom machten die Runde komplett !

Jedesmal staune ich auf's Neue, was für technische Finessen diese meine kleine Kamera beinhaltet. Ausser 5-fach Zoom verfügt das Teil noch über eine Makroeinstellung, die ich während einer Wartezeit sogleich ausprobieren musste. Gesehen und geknipst an einer Bürohauswand...


Und hier die bearbeitete Zoomversion...oberhammermegastark, oder ?

Bei den Sammeltouren ergeben sich immer wieder Wartezeiten. Allein schon die Fertigstellung der Zollrechnungen erfordert manchesmal schon sehr viel Geduld. Ebenso von der Anmeldung bis man überhaupt ins Werk fahren darf kann sich schon mal hinziehen. Während ich also mal wieder in der Sonne sass und mich in Geduld übte, hörte ich plötzlich ein Geräusch, dessen Ursache meine Neugierde weckte. Also, um den in Wartespur geparkten Volvo herum und was ich da sah, verschlug mir nun echt die Sprache....

Auf einem Autoreifen sitzend liess sich der Bengel von dem alten Zossen ziehen...why not ?

Da reitet bzw schleift er dem Sonnenuntergang entgegen ;-)


Am Donnerstagnachmittag um 15h kam ich endlich nach knapp 4 geschlagenen Stunden aus dem Werk in Santa Margarida heraus. 25,5 Tonnen Fliesen - das reicht. War grad auf der Bahn Richtung La Jonquera, da erfuhr ich, dass die Herren vom Zoll wieder mal eine Revision durchführen wollten. Super ! Gute 2,5 Stunden Fahrt und der Zoll macht um 18h dicht. Jetzt wird vielleicht der eine oder andere sagen, na ja, Freitag wäre ja auch noch ein Tag - richtig - Freitag war in Frankreich allerdings Feiertag und somit ab Donnerstagabend 22h Fahrverbot. Somit also Attacke zur Grenze, ohne Tankstop direkt vor dem Büro des Agenten raus, 17.25h ins Büro - wie, wo, was - wieder zum Trailer, bestimmte Palette gesucht und gefunden - von einem Karton das geforderte Etikett herausgetrennt und mit einer Fliese unterm Arm wieder rauf ins Büro und innerhalb von 20 Minuten hiess es: Bon Viaje ! Megastress...! Anschliessend zurück zum tanken und mittlerweile waren die anderen auch angekommen. Betreffend der Präsenzzeiten entschieden wir uns bis nach Sete zum Routier zu fahren ,um dort den Feiertag zu verbringen.

Während des Essens erfuhren wir, dass der Laden am morgigen Feiertag eigentlich geschlossen sei - doch das Inhaberpaar Jacques und Natalie änderten für uns kurzer Hand ihre eigenen Pläne. Das war wirklich ein unglaublicher Service und wir können nur laut und deutlich "Merci beaucoup" sagen !!!Jacques & Natalie vom Routier "Le 7/Sete"

Am Freitagmorgen öffneten sie extra für uns, damit wir frühstücken und duschen konnten. Da der Koch frei hatte, fuhren sie uns am Mittag mit ihren Fahrzeugen zu einem nahegelegenen Restaurant und übernahmen sogar die Getränke für uns. Unglaublich ! Somit brauchten wir nur 10.- Euro für's Essen zu zahlen.

Anschliessend sollten wir doch den Nachmittag mit ihnen in Montbazin verbringen. Also, alle wieder in die Wagen und in dem kleinen Ort fand das diesjährige Stiertreiben statt - allerdings waren die Dorfbewohner die "Toreros" in der Arena !


Nach diesem ungewöhnlichen Spektakel ging es zurück zum Routier. Alle wollten wir noch 1-2 Stunden schlafen, doch bei der Hitze schier unmöglich. Paulie, Sandra und ich blieben den restlichen Abend bei den Wagen, während die anderen nochmal dasselbe Menue sich zur Gemüte führten - inklusive die Hin- und Rückfahrt durch Natalie & Jacques. So einen Service muss man, glaube ich, lange suchen ! Nochmals Merci nach Sete für diesen wunderschönen Tag !


Der Feiertagsverein :-)

Um 22h gab es für alle nochmals Kaffee und dann ging es via Grenoble nach Haus. Heute um 10h war dann Feierabend - mit roten Augen ! Das ist leider die Kehrseite der Gesetzgebung: einerseits ein verhängtes Fahrverbot bis 22h, am Wochenende soll man 45 Stunden Ruhezeit reinbringen und der Kunde möchte natürlich auch möglichst früh seine Ware haben. Also wird man quasi vom Gesetz her gezwungen die Nacht durchzufahren um alles auf die Reihe zu bringen. Nun denn, jetzt ist erstmal Schicht im Schacht bis Montagmorgen 7h - guet's Nächtle !

Schönen Sonntag !

Freitag, 1. Mai 2009

Das Leben ist eines der härtesten...

Heute am 1. Mai - dem "Tag der Arbeit" - habe ich das getan was dieser Tag aussagt: nämlich gearbeitet ! In der Schweiz ist dieser Tag kein eidgenössischer Feiertag und somit besteht auch kein Fahrverbot, und bis auf einigen Kantonen ist es ein ganz normaler Werktag. Heute ging es mir jedenfalls etwas besser als zu Beginn der Woche. Das untere Foto zeigt das Wetter in Italien in der ersten Wochenhälfte...und spiegelt relativ gut meine Stimmung wider !

Seit Tagen machte mir meine obligatorische Frühlingserkältung zu schaffen und dieses Sauwetter machte das nicht besser. So griff ich auf Oma's Hausapotheke zurück: heisse Zitrone !

Tagsüber verschaffte das etwas Linderung, denn die Räder mussten ja rollen ! Zwar gelbe Verpackung - aber gold wert !!!

Der Weg führte nach Lesegno in Piemonte und die heftigen Regenfälle führten zu regelrechten Überschwemmungen. Die folgenden drei Foto's entstanden während der Fahrt bei Alessandria.




In Höhe Cuneo hörte es am Dienstagnachmittag endlich auf zu schiffen....


Das Abladen in Lesegno ging relativ zügig voran...zum Glück bei trockenem Wetter !!!

Bei uns haben die Leute nicht nur eine reine weisse Weste, sondern auch weisse Handschuhe...:-)


Die Rückladung gab's dann am nächsten Tag in der Region Padua mit einigen Abholungen. Hat mich nicht besonders angemacht den Weg wieder Richtung Asti zu fahren, somit probierte ich die Strecke via Savona und Genua aus. In knapp 4,5 Stunden war im Confine/Peschiera dann Abendessen angesagt...kilometermässig eigentlich kein Umweg, oder?

Immer wieder beeindruckend...

Heute am ersten Mai noch in der Schweiz ausgeliefert und vorgeladen für Montag.

Bezüglich Canada gibt es auch Neuigkeiten. Mittlerweile sind es exakt 12 Monate seit meiner Anmeldung. Wer hätte im letzten Frühling geglaubt, das sich die Wirtschaftslage so dramatisch entwickelt ? Meine Dokumente für das PNP (Provincial Nominee Programm) sind durch die beauftragte Kanzlei im November eingereicht worden. Im Januar wurden sämtliche Anträge von Seiten der Manitoba-Regierung auf Eis gelegt. Es hiesse, es gäbe eine Gesetztesänderung .....bli-bla-blu !
Es entstand ein richtiges Durcheinander, weil niemand genau wusste und sagen konnte, was passieren wird...
Die Änderung trat dann am 01.April in Kraft. Vielleicht hat die Regierung vorsorgen wollen, um nicht etliche Einwanderer ins Land zu holen, für die es evtl. bald keine Arbeit mehr gibt ?
Es ist ab dato vorerst nicht mehr möglich, das PNP von Europa aus zu starten. Die neuen Anwerber können nur noch mit einer "normalen" Arbeitsbewilligung einreisen und das PNP nach 6monatigen Arbeitsaufenthalt von Canada direkt beantragen. Das was ich nie wollte - daher wählte ich den mit etwas Wartezeit verbundenen Weg. Nun ja, nach diversen Telefonaten und E-Mail's erhielt ich die Woche die Nachricht, dass die Kanzlei die vorerst mündliche Zusage der Regierung hat, die im letzten Jahr eingereichten Anträge nach "altem Gesetz" zu bearbeiten. Ich solle mich weiterhin in Geduld üben...aber das tue ich ja seit 12 Monaten :-(

Somit ist meine Stimmung eigentlich wieder so wie am Wochenanfang - nur die Erkältung hat deutlich nachgelassen...das Wetter war heut auch wieder sonnig - im Gegensatz zu Bella Italia...

Schönes Wochenende und gesund bleiben !


Donnerstag, 23. April 2009

Wessen Geld ist DAS ???

Nachdem die Hälfte dieser Woche schon wieder vorbei ist und ich so eine Art "Tour de Alpes" hinter mir habe mit Abstechern nach St. Gallen, Weingarten, München, Linz und via Vorarlberg wieder zurück, fällt einem teilweise so manches der vielen Schlaglöcher auf und die resultierende Frage: "Was passiert eigentlich mit den gesamten Mautgebühren ?" Bei Millionen und Abermillionen Mauteinnahmen müssten die Strassen doch eigentlich glatt sein wie ein Kinderpopo. Komischerweise erinnert so manche Strecke an die Schlammpisten beim Militär, welches ja auch widerum mit Steuergeldern "versorgt" wird...was passiert mit diesen Beiträgen eigentlich ? Die Antwort fand ich sogleich und war beruhigt, dass diese Beträge wenigstens vernünftig angelegt werden...:-)

Samstag, 18. April 2009

Von Ali Baba und anderen Wegelagerer

Auf dem Weg zum Volvo sah ich am Dienstagmorgen schon aus weiter Entfernung etwas 'merkwürdig oranges' unter dem Scheibenwischer hängen. Bei näherer Betrachtung sah ich dann folgende Überraschung....

Da mein Stammparkplatz vor Ostern besetzt war, stellte ich den Zug auf einem nahegelegenen Platz ab. Dieser Platz ist immer relativ leer, vorallem gross genug und weit ab von irgendwelchen Wohnquartieren. Leider gibt es wohl einige Zeitgenossen, die sich an einem Lastwagen stören und einfach nichts besseres zu tun haben, als sich so einen Blödsinn auszudenken. Die Schweizer haben einen ganz speziellen Ausdruck dafür: bünzlig - was so viel heisst wie kleinkariert ! Zum Glück gab's keinen Strafzettel.

Überhaupt wird es einem Chauffeur sowie Transportunternehmern in der Schweiz immer schwerer gemacht. Da wird zum Beispiel nachts eine Parkgebühr auf öffentlichen Raststätten (!!!) verlangt - aber NICHT um sich diese Gebühr beim Konsum anrechnen zu lassen. Des weiteren wird den Fahren das Abstellen von Anhängern vermehrt durch irgendwelche Verbotstafeln erschwert. Selbst auf manchen Rastanlagen drohen empfindliche Strafen beim abstellen des Hängers. Durch das Suchen eines geeigneten Stellplatzes verliert der Fahrer nicht nur wertvolle Zeit, nein, der Unternehmer trägt die zusätzlichen Kosten an LSVA (Lastabhängige Schwerverkehrsabgabe) natürlich auch noch. Die Liste liesse sich noch endlos weiterführen bis hin zum "Dosierungssystem" des Transitverkehrs. Ausgedacht von Theoretikern fern ab der realen Welt und der Praxis ! Am liebsten müsste man diesen engstirnigen, kleinkarierten, bünzligen Theoretikern die "wilden Tiere Spaniens" in den Vorgarten jagen...

Ihr seht, der Dienstagmorgen war bei mir angereichert mit kleineren Wutausbrüchen. Aber alles ärgern hilft nichts und so hiess es: Attacke zum Zoll. Da stand schon V8-Hampi mit Co-Pilot. Der Co-Pilot war Sven, der 13jährige Bruder meines Patenkindes Kim-Lisa und wünschte sich in den Ferien eine Spanien Rundreise mal im Scania mitmachen zu dürfen. Beide hatten wir jeweils eine Ladung für Madrid. Auf Anweisung sollten wir aber "getrennte Wege" fahren, d.h. es sollte exakt ausgerechnet werden, welche Route die günstigere wäre - via Irun oder via La Jonquera. So teilten sich die Wege in Besancon, da ich ab dort die N83 auf Lyon nahm und Hampi mit Sven die Route Express fuhren.

Unterwegs, kurz vor Orange, traf ich zufällig Jens von Kiefer-Transport aus Borken (hab nachgefragt :-) - Gruss an dieser Stelle mal an Gideon und seine Crew - Salute ! Auf noch viele schöne Abende in Nules und Umgebung und weiterhin viel Erfolg !


Donnerstagmorgen trafen wir uns alle beim Kunden wieder. Letztendlich kann man sagen: zeitgleich, nur via Route Express ist weniger Maut zu zahlen. Als wir leer hatten ging es wie eigentlich immer in die Fliesenregion Castellon...

V8-Hampi & Sven - Kaffi Zyt ;-)

Als wir um 17h bei "unserem" Spediteur eintrafen konnten wir uns auf 2 Stunden Wartezeit einstellen, da noch einige Paletten fehlten. Sven (sehr gut "angelernt") fegte sogleich mal die Ladefläche besenrein :-)

Donnerstagabend reichte es Fahrzeitmässig nur noch bis Cambrills und es war auch genug für heute, schliesslich war es schon 23h. Komisch, um diese Zeit wurde Sven immer erst so richtig munter...

Freitag ging es in 10 Stunden bis zum Routier nach Amberieu, als wir jedoch um 21h dort ankamen wurden die Türen gerade dichtgemacht und die Lichter gelöscht. Na super.Unglaublich. Und das am Freitag bei einem Routier - der Laden hat uns zum letzten Mal gesehn !!! Einen knappen Kilometer fanden wir zu Fuss noch ein Restaurant, welches wir in unserer Not besuchten. Indisches Lokal. Als wir hereinkamen war der Laden brechend voll mit ca. 40 Französinnen, die wohl alle Frauenabend machten. Das Essen (Curry Boeuf mit Reis, Fladenbrot und Rotwein - für Sven natürlich Cola) war überraschenderweise sehr lecker. Lecker auch der Preis, aber man gönnt sich ja sonst nix ;-)

Ich machte Sven spasseshalber auf eine junge Dame aufmerksam und sein Spuch war dann der Knaller des Tages: "da schau ich mir lieber nen Iveco an......................" !!!

Somit fuhren wir am Samstag via Genf Richtung Heimat und lachten noch am CB über den gestrigen Abend bei "Ali Baba und die 40 Französinnen" ! ;-)

Nice Weekend

Montag, 13. April 2009

The Winter is gone

So Leute, der Winter ist vorbei. Frühlingsanfang, klarer blauer Himmel und die Sonne scheint...zumindest in dieser Region des Planeten. Zum Winterabschluss ein Video, in der Hoffnung, dass es bis zur nächsten kalten Jahreszeit noch lange hin ist !



Donnerstag, 9. April 2009

Happy Easter

Letzten Sonntag habe ich endlich mal wieder mein Patenkind auf der Alp besucht und an dieser Stelle nochmals "danke" für die Köstlichkeiten an ihre Eltern Patricia & Tom !

"Sweet Little Swiss Lady" - Kim Lisa

Mittlerweile haben wir hier frühsommerliche Temperaturen, so dass ich nach den Feiertagen die "leichte" Bekleidung nicht vergessen darf. In Italien waren es angenehme 25 Grad (nur mal so nebenbei erwähnt speziell für die Leute im "noch" gekühlten Canada... ;-) Italien selbst wurde diese Woche ja bekanntlich von einem Erdbeben erschüttert und die Bilder aus L'Aquila und die Schicksale der Menschen dort sind schon mehr als traurig.

Traurig wird vielleicht auch der französische Ferrari Raser sein, der mit über 240 km/h bei erlaubten 120 km/h auf der Strecke Friburg - Bern geblitzt wurde und als Geldstrafe 70.000 Schweizer Franken zahlen muss - tja, Strafe muss eben sein...!

Heute wurde schon vorgeladen und der Lastzug steht bei mir (fast) vor der Tür

Am nächsten Dienstag geht's nach Madrid und Termin ist Donnerstag.

Einige Kopfschmerzen bereitete mir ehrlich gesagt der Blog von Andreas mit dem Titel "Repair Report". Als ich diesen Bericht las, dachte ich mir: Das gibt's ja gar nicht ! Also, das ein Fahrzeug mal ausfällt - okay - aber mehr als eine Woche für eine Reparatur bzw. das da mal jemand Hand anlegt - das ist schon unglaublich. Zumal wenn man dann noch den finanziellen Ausfall in Betracht zieht...! Da sind wir auf dieser Seite vom Teich vielleicht doch besser bedient ?! Hier mal ein Foto von einen unseren neuen Euro 5 Fahrzeugen...

Scania bleibt auch öfter mal wegen technischer Mängel liegen, aber behoben ist das normalerweise in Kürze...

Da bleibt mir nur zu sagen: fröhlich ist, wer nicht vergisst, das nach dem Sonntag Montag ist !

Allen Frohe Osterntage und viel Spass beim Eier suchen !

Samstag, 4. April 2009

Wer soll das bezahlen ?

Heute habe ich mal so was wie ein Bilderrätsel für Euch...auf einem Autohof  passierte diese Woche während meiner Pause folgendes: das erste Foto zeigt einen spanischen Autotransporter in der Tankstellen Ein - und Ausfahrt. Frage: Parkt er dort ? Fährt er raus ? Und wenn er rausfährt - ist das überhaupt möglich ?


A) Klar ist das möglich, denn es ist Platz vorhanden
B) Nee, das ist viel zu eng
C) Geht keinesfalls, denn der LKW hat Überlänge
D) Der parkt da nur aufgrund Parkplatzmangel
E) Der Fahrer musste dringend in den Erotik-Shop


Die andere Perspektive zeigt was tatsächlich geschah. Das gesamte Teil bewegte sich weder vor noch zurück. Nun zur Frage: Wie konnte das passieren ?






A) Unachtsamkeit
B) die Fahrzeuglänge unterschätzt
C) Anfänger
D) Wollte einem Tier ausweichen
E) Der Fahrer war abgelenkt durch eine Bordsteinschwalbe



Das letzte Foto zeigt nun die Rettungsaktion - eingeleitet von den überaus emsigen und eifrigen Polizisten, die natürlich unverzüglich zur Stelle waren..... 
Frage: Wer soll das bezahlen ?





A) Der Chef aus der Portokasse
B) Der Fahrer von seinen Spesen
C) Die beiden Polizisten
D) ARAL - warum legen die auch Steine in den Weg
E) Meister Leder und sein Pupsmuckel

Der Gewinner der richtigen Antworten erhält nach ordnungsgemässer Auslosung einen warmen Händedruck....Einsendeschluss war gestern...;-)


Aber Spass beiseite, denn der Fahrer war bestimmt in keiner "schwebenden Verfassung" - im Gegensatz zu dem Hinterteil seines Anhängers und er hätte wahrscheinlich, wenn er gekonnt hätte, sich wohl am liebsten in das seinige gebissen.

Passieren kann immer schnell etwas und niemand ist davor gefeit. Man muss eigentlich permanent hochkonzentriert sein und die Augen überall haben. Ein kleines Missgeschick wegen einer kleinen Unachtsamkeit kann durchaus in ein kostspieliges Ärgernis enden.

Es sagt sich zwar immer leicht 'wo gehobelt wird fallen Späne' - nur mit einem gewaltigen Unterschied: macht jemand im Büro einen Tippfehler ist diese Kleinigkeit mit Tippex schnell korrigiert und genauso schnell wieder vergessen. Unterläuft jedoch einem Berufsfahrer ein Fehler, kann dieser schwerwiegende Folgen haben und schlimmstensfalls in einer Katastrophe enden.



In diesem Sinne...

allen Allzeit gute Fahrt !

Drive careful

and keep the hands on the wheel !