Der Mai begann mit einem gemeinsamen Frühstück in Osseo's Trucking Oase, wo wir mit Holger G. und Truck Stop Mario den Treffpunkt ausmachten.
Man achte auf "Onkel Mario's" Kappe ;-)
Nur zwei richtige trucks auf dem folgenden Foto:
Die echten trucks parkten weiter hinten (lol)
;-)
Anschliessend trennten sich unsere Wege und Josie spulte ihre Meilen nach Tennessee ab, wo wir uns am Wochenende zum zweiten Male mit "Ruby" treffen wollten. Ihr kennt doch noch Ruby, oder ?
Hier:
Schon recht gewachsen seit der letzten Begegnung
Man kann einen Hund natürlich auch so beschäftigen: ;-)
Gegessen wurde auch und zwar im Cracker Barrel:
Schnell noch ein Memory pic,
bevor wir weiter mussten:
Thanks once again for another great day in the Smoky Mountains !
Weiter ging's nach Charlotte, North Carolina
wo am nächsten Morgen der Liefertermin:
Da wurden wir gleich zweimal nass ;-(
Josie sogar dreimal und zwar zusätzlich bei ihrem
Wochenbad ;-)
Das war bereits kurz vor Winnipeg, wo es anschliessend etwas zum abholen gab, was schon etwas länger dort zur Abholung bereit lag:
Nach dem kurzen Reset ging
es gleich weiter nach Texas...
Die Rückladung ging quer hoch nach Brantford und in Milton gab es eine Reeferladung zurück nach Winnipeg. 20000 pounds gefrorene Waffeln...hmm
Die Schwaben sind auch überall :-)
Nach der Beladung in Milton ging es jedoch erstmal zum Delikassenladen nach Mississauga, um ein paar Vorräte aufzufüllen. Da fiel die Auswahl wie immer verdammt schwer ;-)
Nachdem nun für die Verpflegung durch die Wildnis gesorgt war, machten wir uns auf den Weg.
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Diesen Monat stand ein kleines Jubiläum an. Seit 9 Jahren sind wir jetzt zusammen. Stammleser werden sich vielleicht noch an den ersten Post davon erinnern.
Zuerst ging es nach Michigan und zurück. Beim anschliessenden Reset zuhause in Winnipeg standen ein paar Termine an: Josie bekam bei Cummins ihren Overhead (sprich Ventil - und Injektoreneinstellung) und ich bekam einen Zahn gezogen. Fragt nicht, was angenehmer war ;-) Wie so ein Overhead aussieht, zeigt das folgende Video. Ich lasse das immer zwischen 200-300.000 km machen.
Nebenbei hab ich mit Kerosin die Stand - und Motorheizungen nach den kalten Wintermonaten gereinigt. Biodieselanteile im Sprit sind, wie man weiss, ungesund für jede Art von Einspritzdüsen. Da Kerosin rein und klar ist und daher heisser verbrennt, ist es jedes Jahr schon fast zur Routine geworden, die Heizungen einmal damit durchzublasen, um sie wieder von jeglichen Ablagerungen zu befreien. Man sollte in den Sommermonaten sowieso die Heizungen einmal monatlich kurz laufen lassen, um Ablagerungen zu entfernen, um im nächsten Winter Probleme vorzubeugen.
Trinken sollte man das Zeug aber nicht ;-)
Wie man sieht, lag Mitte April noch etwas Schnee. Dementsprechend wird jede Gravelroad und jedes Traileryard zur Schlammpiste ;-(
Aber keine Klagen, denn ein wenig Glück hatten wir auf der nächsten Tour nach Texas auch....
....und zwar hier:
In einen von vielen Casinos in Oklahoma,
bei dem Feierabend gemacht wurde.
Hier ist übrigens alles "normal",
im Gegensatz zu Manitoba, wo ab
heute wieder ein
Lockdown verhängt wurde ! :-(
Nach diesen "grossen" Gewinn lag am nächsten Tag auch eine heisse Waffel mit Erdbeeren drin (LOL)
Am Montagmorgen war der Liefertermin um 8.00 Uhr und um 08.30 Uhr rollten wir dort schon wieder vom Gehoeft. Nach knapp einer Stunde waren wir in Ennis, wo es die Rückladung gab.
Die Jungs waren recht schnell, wenn man berücksichtigt, dass wir drei Stunden vor unseren eigentlichen Termin dort waren. Plombe, Papiere und "Hotte hüh" nach Hauuuuse mit 12.000 pounds und Rückenwind segelte wir quasi dahin.
Abendessen gab es im Smokey Pokey mit Blick auf die Trucks
Jetzt machen wir einen Tag frei und fahre am Freitag wieder raus. Heute waren meine Lieblingsboots beim Schuster fertig, der sie neu besohlte. Nebenan befindet sich dieses Geschäft:
Jetzt kann ich wieder unbeschwert meilenweit gehen ... und nicht nur für ne Camel ;-)
Ostersamstag ging es los mit fünf Abladestellen nach Texas und da sich der erste Kunde in Amarillo befand, war es natürlich klar, wo mein Osteressen stattfinden sollte. Also auf jeden Fall nicht in der Pampa ;-)
Da wollte ich wieder mal hin:
Hier fährt niemand vorbei, der nach Texas muss. Knapp 2000 km, also Hammer down, was mit 20000 lbs auch kein Problem war. Um 19.00 Uhr auf den Hof gerollt und der Laden war wie immer brechend voll. Natürlich ohne Maske, denn Texas macht, sowie auch andere Staaten, diese Maskerade nicht mit. Auf jeden Fall bekam ich erstmal einen Summer in die Hand gedrückt und musste noch zwanzig Minuten auf das Klingelzeichen warten, welches quasi das Zeichen war, das ein Platz frei wurde. Die Wartezeit kann man bequem im Souvenirshop überbrücken:
Und dann gab es endlich was zu futtern. Mein Kühlschrank war ja - wie im vorherigen Posting erwähnt - immer noch defekt gewesen und langsam bekam ich Hunger...
16 oz oder knapp 500 Gramm bestes texanisches Grillfleisch ;-) An das 72 oz Steak hab ich mich wieder nicht herangewagt...das würde ich auch nicht schaffen, denn die Beilagen müssten ja auch noch verzehrt werden, wenn man es gratis erhalten wollte ... und das in einer Stunde ! Nebenbei erwähnt: 72 oz entspricht 2 kg ! In Texas ist doch alles etwas grösser.
Der erste Kunde wurde gleich am Ostermontag beliefert und weiter ging es nach Hobbs, wo am Mittag geliefert wurde.
Hier geht es immer recht zügig und somit waren wir schon am Abend in El Paso, wo drei weitere Kunden auf ihre Ware warteten. Diesen Ausblick über der Stadt hab ich mal festgehalten:
Am nächsten Morgen das typische Chaos:
Mittags waren wir dann leer.
Hier bei der letzten Abladestelle:
Im wahrsten Sinne des Wortes:
Hinterhofbude ;-)
Um 14.00 Uhr waren wir fast nebenan schon wieder geladen und back to 'peg !
Wir sind noch rauf nach Santa Rosa, aber für das Silvermoon Restaurant war es schon zu spät. Der Parkplatz war dennoch voll und somit übernachteten wir vis-a-vis, was nicht unbedingt zu empfehlen ist:
Am nächsten Tag bekam Josie noch ihren Service und Schmierungen in Tucumcari und weiter ging's.
Das wäre ein Fahrzeug zum
richtig schön restaurieren:
Einfach geil ;-)
Am Donnerstag kam die Nachricht, dass der in Florida bestellte Kühlschrank zur Abholung an der Grenze bereit wäre. Das passte super ! Somit konnte ich ihn am Freitag geich mitnehmen und noch einbauen.
Warum in Florida bestellt ? Weil die in Winnipeg 700 Dollar mehr verlangten. Somit lag dann auch mal wieder ein Frühstück im "Crusty bun" drin ;-)