Ostersamstag ging es los mit fünf Abladestellen nach Texas und da sich der erste Kunde in Amarillo befand, war es natürlich klar, wo mein Osteressen stattfinden sollte. Also auf jeden Fall nicht in der Pampa ;-)
Da wollte ich wieder mal hin:
Hier fährt niemand vorbei, der nach Texas muss. Knapp 2000 km, also Hammer down, was mit 20000 lbs auch kein Problem war. Um 19.00 Uhr auf den Hof gerollt und der Laden war wie immer brechend voll. Natürlich ohne Maske, denn Texas macht, sowie auch andere Staaten, diese Maskerade nicht mit. Auf jeden Fall bekam ich erstmal einen Summer in die Hand gedrückt und musste noch zwanzig Minuten auf das Klingelzeichen warten, welches quasi das Zeichen war, das ein Platz frei wurde. Die Wartezeit kann man bequem im Souvenirshop überbrücken:
Und dann gab es endlich was zu futtern. Mein Kühlschrank war ja - wie im vorherigen Posting erwähnt - immer noch defekt gewesen und langsam bekam ich Hunger...
16 oz oder knapp 500 Gramm bestes texanisches Grillfleisch ;-) An das 72 oz Steak hab ich mich wieder nicht herangewagt...das würde ich auch nicht schaffen, denn die Beilagen müssten ja auch noch verzehrt werden, wenn man es gratis erhalten wollte ... und das in einer Stunde ! Nebenbei erwähnt: 72 oz entspricht 2 kg ! In Texas ist doch alles etwas grösser.
Der erste Kunde wurde gleich am Ostermontag beliefert und weiter ging es nach Hobbs, wo am Mittag geliefert wurde.
Hier geht es immer recht zügig und somit waren wir schon am Abend in El Paso, wo drei weitere Kunden auf ihre Ware warteten. Diesen Ausblick über der Stadt hab ich mal festgehalten:
Am nächsten Morgen das typische Chaos:
Mittags waren wir dann leer.
Hier bei der letzten Abladestelle:
Im wahrsten Sinne des Wortes:
Hinterhofbude ;-)
Um 14.00 Uhr waren wir fast nebenan schon wieder geladen und back to 'peg !
Wir sind noch rauf nach Santa Rosa, aber für das Silvermoon Restaurant war es schon zu spät. Der Parkplatz war dennoch voll und somit übernachteten wir vis-a-vis, was nicht unbedingt zu empfehlen ist:
Am nächsten Tag bekam Josie noch ihren Service und Schmierungen in Tucumcari und weiter ging's.
Das wäre ein Fahrzeug zum
richtig schön restaurieren:
Einfach geil ;-)
Am Donnerstag kam die Nachricht, dass der in Florida bestellte Kühlschrank zur Abholung an der Grenze bereit wäre. Das passte super ! Somit konnte ich ihn am Freitag geich mitnehmen und noch einbauen.
Warum in Florida bestellt ? Weil die in Winnipeg 700 Dollar mehr verlangten. Somit lag dann auch mal wieder ein Frühstück im "Crusty bun" drin ;-)
In Cedar Rapids haben Claudio und ich uns auf einen Kaffee getroffen. Beim nächsten Foto sieht man deutlich, wer da gearbeitet hat ;-) ;-)
Hier war es am nächsten Tag schon sommerlicher
Zum laden ging es nach Alabama und obwohl der Platz eher nach Herbst aussah,war es durch die Luftfeuchtigkeit megaheiss hier.
Auch hier normale Leute:
(Quelle:Facebook)
Am darauffolgenden Wochenende wurde Hand angelegt, denn es wurde Zeit dem Hobby zu froenen. Bjoern bot seine Hilfe an und so machten wir uns an die Arbeit. Naja, also wer hier arbeitet, sieht man auch wieder deutlich auf dem folgenden Foto. Der eine macht Faxen mit Mike, dem Fotographen (LOL) und der andere poliert sich nen Wolf ;-)
Das Ergebnis war am Ende recht passabel
Markus aus Hessen fand diese Programmvorschau:
Wir sind aber definitiv (noch)
nicht in Down under ;-)
(Quelle:Facebook)
...ausser beim polieren um den Alustaub nicht zu inhalieren !
Und NICHT so:
Da fehlen einem doch die Worte, oder ? ;-)))
Nach dem Reset ging es runter nach Texas, genauer gesagt nach Brownwood, wo am Mittwochabend noch geliefert wurde. Anschliessend weiter nach Neu Braunfels
In Hankinson trafen wir Stefan Z. aus der Schweiz, der nach Saskatchewan auswanderte. Er fuhr u.a. seinerzeit bei Beck im Thurgau.
Und der absolute Hammer war: er hatte etwas für mich ! Das musste ja sofort als Video festgehalten werden...als besonderen Gruss an Markus aus Newport / Tennessee ;-)
Unwetter - und Tornadowarnungen waren vorhergesagt. Wir parkten spät abends kurz vor San Antonio auf einer kleinen Tanke und dort stellte ich dann fest, dass mein Kühlschrank nicht mehr das tat, was er sollte....nämlich kühlen ;-( Echt ärgerlich, da ich nun alle Lebensmittel in den Container werfen konnte. Und der Hammer ist: Kenworth in Winnipeg verlangt sage und schreibe $1700 für so ein Teil ;-( !!! Vor 7 Jahren kostete er noch $1200. Der Tipp von Holger G. kam zur rechten Zeit. Guck mal bei Raneys ! Und siehe da, derselbe Kühlschrank $750 inkl Mwst und Versand.
Diese Woche wurde sogleich bestellt !
Ansonst wird ja die Milch sauer ;-)
Die Ladung von New Braunfels ging rauf nach Calgary und mit dem Wetter hatten wir bis Montana eigentlich Glück.
Bis diese Warnungen auftauchten. Ich hatte das vorher schon im Weather channel gehoert und war etwas besorgt mit meiner 6000 Lbs Ladung.
Von Eddie's corner sind es ca 90 Meilen bis Great Falls. Es herrschte heftigster Seitenwind aus S/W. Der Kollege wurde vom Wind einfach umgeblasen:
Das war der Moment, wo ich mir sagte, nur noch bis zum Flying J in Great Falls (wegen essen und duschen) und dann warten wir mal ab. Letztendlich warteten wir 28 Stunden, bis sich das Wetter besserte. Die Meldung an und vom office sah so aus:
In Calgary gab es dann einen
Reefer zurück Richtung "Manitouba" ;-)
Wie man am Trailer erkennt, war das Wetter in Alberta auch nicht besser...
Josie bekam gestern in der Bison Washbay noch ihr verdientes Wochenbad, bevor wir uns 2 Tage Pause goennen.
Und bevor ich's vergesse:
Vielen Dank für die Glückwünsche zum Geburtstag aus Nah und Fern, die mich erreichten !!!
Seit dem letzten Post sind ja nun auch schon wieder drei Wochen ins Land gegangen. Ein geniales Foto entstand Anfang März beim Winchester, als gerade ein kleiner Schwarm Gänse vor die Linse flog...
Ein tolles - und wie immer leider zu kurzes Treffen - fand in Newport / Tennessee statt, als Markus mit seiner neuen Begleiterin vobei kam. Da wurden Erinnerungen an unseren "Heiko" in der Schweiz wach.
Auf dem Weg nach Kinston / Ontario übernachteten wir beim Pink Cadillac Diner, mit Vorfreude auf das Frühstück am nächsten Morgen...
Das Frühstück fand dann doch im Truck statt,
da ausgerechnet am Dienstag der Ruhetag war ;-(
Parkplatzprobleme gibt's hier nicht:
Die nächsten zwei Bilder entstanden auf
dem Highway 17 im noch kühlen Ontario
Nach dem Reset zuhause ging es nach Oklahoma und somit bekam Josie ihr Wochenbad mal wieder in York / Nebraska beim Five Stars. Obwohl die Strassen mittlerweile recht trocken sind, bleibt dennoch das alte Salz immer irgendwie hängen.
Die Rückladung gab es am selben Tag in Tulsa und die Nacht wurde in Sabetha/Kansas verbracht. Strahlender Sonnenschein macht Hoffnung auf baldigen Sommer ;-)